Vernetzungstreffen mit den Kinderkommissionen und Kinderbeauftragten der Länder

(© DBT/Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
Auf Einladung der Kinderkommission des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch, 4. März 2026, das vierte Vernetzungstreffen mit den Kinderkommissionen und Kinderbeauftragten der Länder in Berlin stattgefunden. Nahezu alle Kinderkommissionen und Kinderbeauftragte, die auf Bundes- und Länderebene eingerichtet sind, waren bei diesem Treffen – teils auch virtuell – vertreten. Auch die Kinderchancen-Koordinatorin der Bundesregierung, Parlamentarische Staatssekretärin Mareike Wulf, MdB, nutzte die Gelegenheit, um den Teilnehmenden sich und ihr neues Amt kurz vorzustellen.
In diesem Jahr widmete sich der Austausch dem Thema „Careleaver und Pflegekinder“, mit dem sich die Kinderkommission des Deutschen Bundestages in dieser Wahlperiode bereits in einigen Sitzungen eingehend befasst hatte. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse konnten so in die Diskussion beim Vernetzungstreffen einfließen und sollten durch weitere Input-Referate vertieft werden.
Hierzu wurden Expertinnen und Experten geladen, die zu den Themen Pflegekinder, Carereceiver und Careleaver referierten. Katrin Behrens und Dr. Christian Erzberger vom Kompetenzzentrum Pflegekinder, Stefan Wedermann von der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen sowie Vicky Ulrich-von der Weth, Noah Bleckmann und Kaya Yasin vom Verein Careleaver e.V. schafften mit ihrem fachlichen Input eine breite Wissensbasis, auf die die Teilnehmenden in der nachmittäglichen Diskussion zurückgreifen konnten. Auch hier standen die Referentinnen und Referenten weiter mit ihrer Expertise zur Verfügung und sorgten im Gespräch für einen informativen und gewinnbringenden Austausch.
Nach dem ersten Vernetzungstreffen im Jahr 2022 hat sich dieses Format des Austausches etabliert und soll auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass eine stärkere Vernetzung es ermöglicht, die Interessen und Belange von Kindern und Jugendlichen auf allen Ebenen noch besser zu vertreten.