Ausstellung

Das Volk ist sich seiner selbst bewusst geworden. Die 10. Volkskammer der DDR.

Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (links) im Gespräch mit Dr. Sabine Bergmann-Pohl (Mitte) und Markus Meckel (rechts)
Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow steht hinter einem Rednerpult vor Zuhörern.
In einer Halle mit Resten der Berliner Mauer sitzen Gäste und hören einem Redner zu.
von links: Gregor Gysi, Bodo Ramelow, Markus Meckel, Dr. Sabine Bergmann-Pohl und Petra Pau
Eine Frau steht hinter einem Rednerpult vor sitzenden Zuhörern.
In einer Halle mit Resten der Berliner Mauer sitzen und stehen Gäste und hören einem Redner zu.
Gregor Gysi (links) mit Handgeste und Dr. Sabine Bergmann-Pohl (rechts)
Dr. Sabine Bergmann-Pohl (links) und Philipp Amthor (rechts)
Ein Mann und eine Frau schauen sich eine Schwarz-weiß-Fotografie an.
Zwei Besucherinnen schauen auf eine große Tafel mit vielen Namen.
Besucher schauen sich eine Fotografie an, auf der unter anderem das Wort Freiheit steht.

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Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (links) im Gespräch mit Dr. Sabine Bergmann-Pohl, Präsidentin der 10. Volkskammer und letztes Staatsoberhaupt der DDR (Mitte) und Markus Meckel, Mitglied der 10. Volkskammer und letzter Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR (rechts) (© DBT/Marc Beckmann)

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Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow hält eine Rede zur Ausstellungseröffnung. (© DBT/Marc Beckmann)

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Blick in das Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages während der Ausstellungseröffnung (© DBT/Marc Beckmann)

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von links: Dr. Gregor Gysi, Bodo Ramelow, Markus Meckel, Dr. Sabine Bergmann-Pohl und Petra Pau (© DBT/Marc Beckmann)

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Kuratorin Kristina Volke führt in die Ausstellung ein. (© DBT/Marc Beckmann)

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Blick in das Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages während der Ausstellungseröffnung (© DBT/Marc Beckmann)

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Dr. Gregor Gysi (links) während des Gesprächs mit dem Titel „Das Volk ist sich seiner selbst bewusst geworden.“; rechts: Dr. Sabine Bergmann-Pohl (© DBT/Marc Beckmann)

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Dr. Sabine Bergmann-Pohl (links) im Gespräch mit Philipp Amthor (rechts) (© DBT/Marc Beckmann)

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Blick in die Ausstellung (© DBT/Marc Beckmann)

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Blick in die Ausstellung (© DBT/Marc Beckmann)

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Blick in die Ausstellung (© DBT/Marc Beckmann)

Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag
Ausstellungszeitraum: 17. März bis 31. Dezember 2026

Am 18. März 1990 wurden die Abgeordneten der Volkskammer, des Parlaments der DDR, zum ersten und einzigen Mal frei,  direkt und geheim gewählt. 24 Parteien und Bündnisse stellten sich zur Wahl, ein nie vorher gesehener Wahlkampf fand auf Häuserwänden, Litfaßsäulen und Bushaltestellen, auf Last- und Leiterwägen, Straßen und Plätzen, in Kirchen und Stadthallen statt. Am Wahltag erläuterten Plakate, was „frei“ und „geheim“ bedeutet, die Weltpresse versammelte sich im Palast der Republik.

409 Abgeordnete bildeten die erste echte Volksvertretung der DDR. Sie bestimmten die politischen Entscheidungen und bereiteten mit einem beispiellosen Arbeits- und Entscheidungspensum den Weg zur Deutschen Einheit. Mit Dr. Sabine Bergmann-Pohl (CDU) übernahm zum ersten Mal eine Frau die Präsidentschaft eines DDR-Parlaments. Noch in der ersten Sitzung sprach sie den Wunsch aus, „dass die Parlamente die Zukunft gestalten, und nicht nur die Regierung.“ Dieser Anspruch sollte die Arbeit der Volkskammer bestimmen. Die Ausstellung erinnert an sieben Monate, in denen die Demokratie aktiv neu erfunden wurde.

Mauer-Mahnmal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Zugang über die Spree-Uferpromenade
Schiffbauerdamm, 10117 Berlin
Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr,

Eintritt frei und ohne Voranmeldung. Am Eingang finden Sicherheitskontrollen statt.