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Tony Cragg

Aufstellung der Skulptur Werdendes von Tony Cragg
Aufstellung der Skulptur Werdendes von Tony Cragg
Tony Cragg neben der Skulptur „Werdendes“ am Ende des Fertigungsprozesses in der Bronzegießerei Hermann Noack am 29. Juni 2020
Tony Cragg neben der Skulptur „Werdendes“ am Ende des Fertigungsprozesses in der Bronzegießerei Hermann Noack am 29. Juni 2020
Hermann Noack bei der Patinierung der Skulptur „Werdendes“ – Abschluss des Fertigungsprozesses in der Bronzegießerei Hermann Noack am 29. Juni 2020
Hermann Noack (rechts) und zwei weitere Mitarbeiter der Bronzegießerei bei der Patinierung der Skulptur „Werdendes“ – Abschluss des Fertigungsprozesses in der Bronzegießerei Hermann Noack am 29. Juni 2020
Der Künstler Tony Cragg steht im September 2018 neben einem Modell der Skulptur „Werdendes“.
Modell der Skulptur „Werdendes“
Künstler Tony Cragg (links) und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (Mitte) neben einer Skulptur von Tony Cragg im Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages im September 2018
Vortrag von Tony Cragg auf der Sitzung des Kunstbeirates am 28. September 2018 im Mauer-Mahnmal des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses – links ein auf der Sitzung vorgestelltes Holzmodel aus der Reihe „It is It is’nt“

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Aufstellung der Skulptur „Werdendes“ von Tony Cragg (© DBT/Thomas Deutsch)

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Aufstellung der Skulptur „Werdendes“ von Tony Cragg (© DBT/Thomas Deutsch)

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Tony Cragg neben der Skulptur „Werdendes“ am Ende des Fertigungsprozesses in der Bronzegießerei Hermann Noack am 29. Juni 2020 (© DBT/Jens Liebchen)

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Tony Cragg neben der Skulptur „Werdendes“ am Ende des Fertigungsprozesses in der Bronzegießerei Hermann Noack am 29. Juni 2020 (© DBT/Jens Liebchen)

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Hermann Noack bei der Patinierung der Skulptur „Werdendes“ – Abschluss des Fertigungsprozesses in der Bronzegießerei Hermann Noack am 29. Juni 2020 (© DBT/Jens Liebchen)

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Hermann Noack (rechts) und zwei weitere Mitarbeiter der Bronzegießerei bei der Patinierung der Skulptur „Werdendes“ – Abschluss des Fertigungsprozesses in der Bronzegießerei Hermann Noack am 29. Juni 2020 (© DBT/Jens Liebchen)

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Tony Cragg vor der Sitzung des Kunstbeirates am 28. September 2018 im Mauer-Mahnmal des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses – neben seinem auf der Sitzung vorgestellten Modell von der Skulptur „Werdendes“ (© DBT/Jens Liebchen)

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Foto der auf der Sitzung des Kunstbeirates am 28. September 2018 im Mauer-Mahnmal des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses vorgestellten Modells von der Skulptur „Werdendes“ (© DBT/Jens Liebchen)

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Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble und Tony Cragg vor der Sitzung des Kunstbeirates am 28. September 2018 im Mauer-Mahnmal des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses – im Vordergrund ein auf der Sitzung vorgestelltes Holzmodel aus der Reihe „It is It is’nt“ (© DBT/Jens Liebchen)

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Vortrag von Tony Cragg auf der Sitzung des Kunstbeirates am 28. September 2018 im Mauer-Mahnmal des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses – links ein auf der Sitzung vorgestelltes Holzmodel aus der Reihe „It is It is’nt“ (© DBT/Jens Liebchen)

„Werdendes“, 2020 

Terrasse Erweiterungsbau Marie-Elisabeth-Lüders-Haus 

Die sechs Meter hohe Bronzeskulptur auf der Ostterrasse des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses – der sogenannten Stadtloggia – entstammt einer Werkphase des britischen Künstlers Sir Tony Cragg, in der Köpfe und Gesichter eine bedeutsame Rolle spielten. Die figürliche Charakteristik der Großskulptur ist von einer scheinbaren Bewegung gekennzeichnet. Je nach Standpunkt des Betrachters ändert sich der Ausdruck der Skulptur, werden andere Assoziationen zu Köpfen und Gesichtern sichtbar. Cragg scheint so eine Skulptur im Werden abzubilden, eine Figur im Prozess der Formfindung - und fand so den Titel des Werkes

Cragg erläuterte, dass sich „die inhaltliche Beziehung zwischen zwei häufig verwendeten Begriffen herstellen, welche die Dinge in unserer Umgebung beschreiben - das Geometrische und das Organische. Diese zwei Begriffe beschreiben nicht nur die physischen Charakteristika eines Dinges, sondern stehen oft stellvertretend für zwei unterschiedliche Welten, die auf vielen Ebenen als gegensätzlich verstanden werden. Das Rationale im Gegensatz zu den Emotionen. Logik versus Gefühle.“ Er sieht in der figürlichen und organischen Form trotzdem die geometrische Form der Säule innewohnend, mit der die Skulptur mit „präzisem, geometrischem Querschnitt konstruiert“ wurde. „Diese Säulen weisen beide organischen und geometrischen Eigenschaften aus, wie sie überall in der Natur zu finden sind. Wie auch in unserem eigenen Körper, der per Definition organisch ist, aber ohne die strengen Geometrien unserer Moleküle, Zellen, Skelett und Organe nicht funktionieren könnte.“

Die Skulptur wurde eigens für diesen Standort konzipiert und im Juni 2020 im Beisein von Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble und dem britischen Botschafter Sir Sebastian Wood als weithin sichtbares Begrüßungszeichen für all jene aufgestellt, die die Veranstaltungshalle des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses besuchen wollen.

Informationen zum Künstler

Tony Cragg wurde im April 1949 in Liverpool geboren und lebt seit 1977 in Wuppertal. Er studierte an der Gloucestershire College of Art and Design und wechselte 1973 an das Royal College of Art in London. Während seines Studiums begann das Interesse an Skulpturen und schuf in seinen frühen Werken dreidimensionale Arbeiten, bei denen er Fundstücke aussägte und stapelte. In den letzten Jahren arbeitet Cragg mit traditionellen Materialien, wie auch bei der Bronzeskulptur „Werdenes“ für den Deutscher Bundestag.

Seit 1975 unterrichtet Tony Cragg an der Kunsthochschule in Düsseldorf. Er wurde mit verschiedenen Preisen geehrt, unter anderem auch mit dem Turner-Preis. (kvo, bfe)