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Regelung gegen Missbrauch bei der Anerkennung von Vaterschaften

Die Probe eines Vaterschaftstests liegt auf einer Auswertung.

Regelungen bei der Vaterschaftsanerkennung sollen geändert werden. (© picture alliance / Bildagentur-online/Ohde)

Liveübertragung: Mittwoch, 25. Februar, 18.40 Uhr

Der Bundestag berät am Mittwoch, 25. Februar 2026, in erster Lesung den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Anerkennungen der Vaterschaft“ (21/4081). Für die Debatte ist eine halbe Stunde eingeplant. Danach soll der Entwurf an die Ausschüsse überwiesen werden. Ob bei den weiteren Beratungen der Innenausschuss oder der Rechtsausschuss die Federführung übernimmt, ist derzeit noch offen. 

Gesetzentwurf der Bundesregierung

Durch den Gesetzesentwurf sollen zukünftige Vaterschaftsanerkennungen, die allein dem Zweck dienen sollen, die rechtlichen Voraussetzungen für eine Einreise oder einen Aufenthalt in Deutschland zu schaffen, effektiv verhindert werden.

So soll zukünftig in bestimmten aufenthaltsrechtlich relevanten Fällen, wenn beispielsweise der Anerkennende die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, die Mutter eine Aufenthaltsgestattung oder Duldung hat, die Zustimmung der Ausländerbehörde zur Anerkennung der Vaterschaft erforderlich sein. Die Zustimmung der Ausländerbehörde solle dann weiterhin nicht erforderlich sein, wenn der Anerkennende leiblicher Vater des Kindes ist. Eine missbräuchlichen Anerkennung soll außerdem künftig anhand praxisnäherer gesetzlicher Vermutungen festgestellt werden können.

Rücknahme der Zustimmung der Ausländerbehörde möglich

Stellt sich nach Erteilung der Zustimmung der Ausländerbehörde heraus, dass die Zustimmung auf arglistiger Täuschung, auf Drohung oder Bestechung oder auf vorsätzlich falschen oder unterlassenen Angaben beruht, so soll laut Entwurf eine Rücknahme der Zustimmung im verfassungsrechtlich zulässigen Rahmen möglich sein. 

Ergänzend sollen falsche oder unvollständigen Angaben mit dem Ziel, eine Zustimmung der Ausländerbehörde zu erwirken, sowie der Gebrauch einer dadurch erwirkten Zustimmung im Rechtsverkehr künftig strafbewehrt sein. (hau/02.02.2026)

Dokumente

  • 21/4081 - Gesetzentwurf: Entwurf eines Gesetzes zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Anerkennungen der Vaterschaft
    PDF | 2 MB — Status: 11.02.2026
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Tagesordnung

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Deutscher Bundestag, Internetredaktion

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https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw09-de-vaterschaft-1140364

Stand: 18.02.2026