Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung

Urlauber und Touristen bei sommerlichem Wetter am Ufer der Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) (© picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck)
Liveübertragung: Freitag, 12. Juni, 1.05 Uhr
Über die Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung berät das Parlament am Donnerstag, 11. Juni 2026, 20 Minuten lang. Im Anschluss soll die Unterrichtung (21/3940(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) den Ausschüssen überwiesen werden. Die Federführung bei den weiteren Beratungen soll der Tourismusausschuss übernehmen.
Nationale Tourismusstrategie
Die Bundesregierung will mit der neuen Nationalen Tourismusstrategie für bessere Rahmenbedingungen der Branche sorgen und die Reisewirtschaft in Deutschland stärken. „Die Strategie bündelt erstmals alle für die Branche relevanten Maßnahmen der Regierungsressorts unter dem übergeordneten Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandortes Deutschland zu stärken“, heißt es in der Unterrichtung.
Der Tourismus sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber und zeichne sich durch eine starke Prägung kleiner und mittlerer Unternehmen aus. Mit der neuen Tourismusstrategie sollen „die Weichen für nachhaltige Perspektiven von Hotels, Restaurants und anderen Unternehmen im Tourismussektor“ gestellt werden.
Abbau bürokratischer Hürden für Unternehmen geplant
Geplant sind unter anderem der Abbau bürokratischer Hürden für Unternehmen, eine wöchentliche anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit, die Stärkung der Anbindung Deutschlands ins benachbarte Ausland sowie der Mobilität im Land und eine weitere Digitalisierung des Tourismus.
Deshalb wolle die Bundesregierung „massiv in eine moderne, effiziente und umweltfreundliche Verkehrsinfrastruktur investieren sowie die Digitalisierung und Elektrifizierung vorantreiben“, heißt es in dem Strategiepapier. Im Luftverkehr werde auf Kostenreduktionen, Effizienzsteigerung und regulatorische Entlastung gesetzt, um vielfältige und bezahlbare Flugverbindungen zu ermöglichen. (nki/hau/26.05.2026)