Miriam aus Ghana will sich für eine inklusive und nachhaltige Politik einsetzen

Miriam aus Ghana (IPS Afrika-Teilnehmerin 2026) (© Miriam Kotey)
Miriam ist 28 Jahre alt, studierte Übersetzung in Ghana und hat am Sonderprogramm des Internationalen Parlaments-Stipendiums Afrika 2026 teilgenommen.
Was waren Ihre Programmhighlights?
Das gesamte Programm war sehr inspirierend. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir jedoch die Sitzung zum Thema Networking und Kommunikation sowie der Austausch mit Frau Heike Heubach, einer gehörlosen Abgeordneten des Deutschen Bundestages.
Was war der bedeutendste Moment oder die wichtigste Erkenntnis während Ihres Aufenthaltes in Berlin?
Der bedeutendste Teil meines Aufenthalts war für mich der tägliche Austausch mit meinen Mitstipendiatinnen und Mitstipendiaten. Unsere Gespräche waren für mich ein Fenster in ihre jeweiligen Länder und Kulturen. Gleichzeitig wurde mir bewusst, wie viele Gemeinsamkeiten es zwischen den politischen Systemen, der Politik und den Kulturen vieler afrikanischer Länder gibt.
Wie würden Sie Ihre Zeit in Berlin in drei Worten zusammenfassen?
Intensiv, inspirierend und unvergesslich.
Was sind Ihre Zukunftspläne?
Mein langfristiges Ziel ist es, als Policy-Analystin zu arbeiten und zur Entwicklung inklusiver und nachhaltiger Politik in Ghana und auf internationaler Ebene beizutragen. Darüber hinaus möchte ich eine NGO gründen, die sich für sprachliche Zugänglichkeit einsetzt und die Kommunikationslücke zwischen der gehörlosen und der hörenden Gemeinschaft in Ghana überbrückt.
Welche Tipps haben Sie für zukünftige Teilnehmer und Teilnehmerinnen, um das Beste aus ihrem Aufenthalt in Berlin zu machen?
Seien Sie neugierig, stellen Sie viele Fragen und nutzen Sie jede Gelegenheit zum Austausch sowohl im Programm als auch darüber hinaus.