Saliou aus Senegal will sich als Abgeordneter in der ECOWAS engagieren

Saliou aus Senegal (IPS Afrika-Teilnehmer 2026) (© Saliou Tine)
Saliou ist 29 Jahre alt, ist seit 2025 Deutschlehrer im Marsassoum-Gymnasium in Senegal und war Teilnehmer des Sonderprogrammes des Internationalen Parlaments-Stipendiums Afrika 2026
Inwiefern sind Sie in Ihrem Heimatland politisch, sozial oder zivilgesellschaftlich engagiert?
Ich wollte mein Potenzial und meine Fähigkeiten schon immer zum Wohle anderer einsetzen. Deshalb engagiere ich mich seit vielen Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen und Vereinen, die sich für die Förderung von Bildung einsetzen.
Warum haben Sie sich für das IPS-Programm beworben?
Im Rahmen meines Berufes als Deutschlehrer beschäftige ich mich viel mit landeskundlichen Texten über verschiedene Themen wie Demokratie, Umwelt, Familie, Bildung in Deutschland, deshalb wollte ich diese hautnah erfahren und kennenlernen, um sie dann besser vermitteln zu können.
Was waren Ihre Programmhighlights?
Der Austausch zu den Jugendprogrammen des Besucherdienstes fand ich so inspirierend, dass ich gern so etwas in meinem Land haben möchte. Mir gefiel daran besonders, dass das Planspiel inklusiv Kinder und Jugendliche in die Lage versetzt, die parlamentarischen Prozesse und Entscheidungsfindungen kennenzulernen.
Was sind Ihre Zukunftspläne?
Ich sehe mich in der Zukunft als ein Dozent und auch ein aktiver Kämpfer bzw. Abgeordneter nicht nur im Senegal, sondern auch in der ECOWAS.
Welche Tipps haben Sie für zukünftige Teilnehmer und Teilnehmerinnen, um das Beste aus ihrem Aufenthalt in Berlin zu machen?
Seien Sie bereit, ein Klima, eine Kultur, einen Alltag zu erleben, die alle ganz anders als Ihre sind. Gehen Sie damit auf jeden Fall positiv um und versuchen Sie, möglichst davon zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.
Seien Sie offen und mutig, die Sprache zu sprechen. Das Programm ist auch eine Gelegenheit, sprachlich zu wachsen.