Alumni des Quartals 3/2025

Malgorzata Gemen, Mohammed El Ouahhabi, Stephanie Tanus

Ein Mann (links) und zwei Frauen sitzen an einem Tisch und lächeln in die Kamera.

(© Stephanie Tanus)

Stephanie Tanus (IPS 2022, Indonesien) arbeitet zurzeit bei einem privaten Unternehmen, das die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung vorantreibt. Nebenbei engagiert sie sich weiterhin für die IPS-Alumni-Arbeit als Vizepräsidentin der IPS-Indonesien Brücke, der indonesischen Alumni-Gruppe des IPS.

Małgorzata Gemen, MBA (IPS 2017, Polen) ist eine polnische Rechtsanwältin und wird ab November 2025 die Leitung des Berliner Büros des Polnischen Instituts für Internationale Angelegenheiten (PISM) übernehmen. Darüber hinaus engagiert sie sich im polnischen IPS-Verein sowie in zahlreichen deutsch-polnischen Organisationen und Gesellschaften.

Mohammed El Ouahhabi (IPS 2016, Marokko) arbeitet zurzeit als stellvertretender Projektleiter beim Landessportbund Berlin e.V. Zusätzlich engagiert er sich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen, u.a. als Mitglied des Berliner Landesbeirats für Partizipation und des Integrationsausschusses BVV-Pankow, als Sprecher des Beirats Partizipation und Integration des Bezirksamts Pankow.

Alle drei IPS-Alumni gründen ein neues Alumni-Netzwerk im September in Berlin

Das Internationale Parlaments-Stipendium (IPS) des Deutschen Bundestages bringt seit Jahrzehnten engagierte junge Menschen aus aller Welt nach Berlin. Sie diskutieren im Parlament, lernen deutsche Politik aus nächster Nähe kennen und knüpfen internationale Freundschaften. Um diese Verbindungen über die Zeit hinaus zu stärken, gründen ehemalige Stipendiaten und Stipendiatinnen nun ein neues Netzwerk. Die Initiative geht von drei Alumni aus Marokko, Polen und Indonesien aus. Ihr Ziel: die Erfahrungen und Kompetenzen der internationalen IPS-Community dauerhaft zusammenzuführen und sichtbar zu machen.

„In einer Welt, in der Demokratie und Zusammenhalt zunehmend unter Druck geraten, wollen wir ein Zeichen setzen“, erklären die Initiatoren und Initiatorinnen. „Wir sehen uns als Brückenbauerinnen und Brückenbauer zwischen Sprachen, Kulturen und Demokratien. Das neue Netzwerk soll ein Raum für Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit sein.“

Das Netzwerk möchte…

  • eine zentrale Anlaufstelle für Alumni sein, die den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Projekten erleichtert und Verbindungen zwischen den Jahrgängen sichtbar macht.
  • neue Stipendiaten und Stipendiatinnen willkommen heißen und begleiten, indem es Mentoringprogramme aufbaut, Orientierung in Berlin erleichtert und Türen zu persönlichen sowie beruflichen Netzwerken öffnet.
  • Veranstaltungen wie Workshops, Diskussionsabende und kulturelle Begegnungen organisieren, um den Dialog über Demokratie, gesellschaftliche Teilhabe und interkulturelle Verständigung lebendig zu halten.
  • Raum für persönliche Kontakte schaffen – von politischen Fachgesprächen und gemeinsamen Initiativen bis hin zu geselligen Treffen und Feiern.
  • digitale Plattformen entwickeln, die einen dauerhaften Austausch ermöglichen, unabhängig davon, wo die Mitglieder leben und arbeiten.
  • Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Parlamenten und internationalen Institutionen anstoßen, um den IPS-Geist auch in größere gesellschaftliche Kontexte einzubringen.
  • Impulse für gemeinsame Projekte geben, etwa in den Bereichen Demokratiebildung, Jugendbeteiligung oder interkulturelle Verständigung.
  • die Vielfalt der Alumni-Community sichtbar machen, indem es Geschichten, Erfahrungen und Erfolge der ehemaligen Stipendiaten und Stipendiatinnen teilt und so auch zukünftige Bewerber und Bewerberinnen inspiriert.

Der offizielle Startschuss fällt am 25. September 2025 um 18 Uhr bei einem ersten Treffen in Berlin. Eingeladen sind alle ehemaligen und aktuellen IPSlerinnen und IPSler, die Interesse haben, sich einzubringen oder mehr zu erfahren.

Wenn Ihr am hybriden Kick-Off-Meeting teilnehmen wollt, meldet Euch bei uns:

ips.globale.familie@gmail.com