Internationales

Teilnehmer des Monats April 2025: Dominic

Ein junger Mann schaut vor dem Brandenburger Tor in die Kamera.

(© privat)

Der Deutsche Bundestag und das US-Außenministerium freuen sich, Dominic P. als US-Teilnehmer des Monats April 2025 des Parlamentarischen Patenschafts-Programms, PPP/ CBYX bekannt zu geben. 

Dominic, ein Teilnehmer des PPP für junge Berufstätige, kommt aus Santa Rosa, Kalifornien, und lebt seit Sommer letzten Jahres in einem Studentenwohnheim in Chemnitz, Sachsen. Nach seinem Studium der Internationalen Beziehungen und der deutschen Politik bewundert Dominic die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Nachdem er bei seiner Arbeit vom PPP erfahren hatte, freute er sich sehr auf die Gelegenheit, in Deutschland zu leben und zu lernen. Vor seinem PPP-Jahr sprach Dominic nur sehr wenig Deutsch, doch er stellte sich schnell der Herausforderung und begann intensiv, die Sprache zu lernen. Trotz anfänglicher Kommunikationsschwierigkeiten fiel es Dominic nach seiner Ankunft in Deutschland leicht, Freunde zu finden. Er sagt, dass eine der wunderbaren Eigenschaften der Deutschen ihre „unglaubliche Freundlichkeit und Gastfreundschaft“ sei. Zu seinen Lieblingsmomenten zählen die Live-Debatte im Europäischen Parlament in Straßburg, Frankreich, und das Teilen von Thanksgiving-Traditionen mit seinen neuen Freunden.

Während seines Aufenthaltes in Deutschland hat Dominic sich nicht nur die Zeit genommen, die lokale Kultur kennenzulernen, sondern sie auch aktiv gelebt. Gemeinsam mit der örtlichen Universitätsprofessorin Dr. Christina Sanchez-Stockhammer startete Dominic den Podcast „Linguistik hinter den Kulissen“ (verfügbar auf Spotify, Apple Podcast und YouTube), der die englische und deutsche Sprache auf humorvolle Weise beleuchtet.  

Nachdem die Europäische Union Dominics Gastgeberstadt Chemnitz zur Kulturhauptstadt Europas 2025 ernannt hatte, schlug Dominic Projekte vor und half bei deren Umsetzung, um die Kultur der Stadt internationalen Besuchern zu präsentieren.

Außerdem sprach er in Saarbrücken mit Mitgliedern einer lokalen politischen Partei und half so, das politische und rechtliche System der USA besser verständlich zu machen. Dominic ist überall, wo er hinkommt, ein herausragender Botschafter seines Landes. Er hilft anderen, die Vereinigten Staaten besser zu verstehen und gleichzeitig die deutsche Geschichte und Kultur zu würdigen. 

Über seine Zeit in Deutschland sagte Dominic: „Wenn man im Ausland lebt, vertieft sich das Mitgefühl für Menschen, die man nie persönlich trifft. Jeder hat ein ebenso reiches und komplexes Leben wie man selbst“, und das hilft uns, die globalen Auswirkungen unserer Entscheidungen besser zu verstehen. Er betonte, dass die Vereinigten Staaten und Deutschland viele Gemeinsamkeiten hätten und „vieles uns verbindet“. Dieses Jahr in Deutschland ist für Dominic, der eines Tages im Auswärtigen Dienst arbeiten möchte, nur der Anfang einer spannenden Reise. Bevor seine Zeit in Deutschland endet, plant er, so viel wie möglich vom Land zu erkunden und dabei lebenslange Freundschaften zu schließen.

Herzlichen Glückwunsch, Dominic!