Internationales

Teilnehmer des Monats November 2025: Paul

Eine junger Mann reicht einer Frau eine Tüte über eine Theke.

(© privat)

Das US-Außenministerium und der Deutsche Bundestag sind stolz darauf, Paul S. als deutschen Teilnehmer des Monats November 2025 des

Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP/ CBYX) auszuzeichnen!

Paul, ein Schüler aus Kirchberg, der von der Austauschorganisation AFS betreut wird, lebt bei Familie Schmitz in Suamico, Wisconsin.

Während seines Praktikums bei einem Mitglied des Bundestages wurde Paul ermutigt, sich für das PPP zu bewerben. Paul war begeistert, als er in das Programm aufgenommen wurde, und freute sich darauf, das Leben in den Vereinigten Staaten zu erleben, die von Deutschen oft als „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ bezeichnet werden.

Nach seiner Ankunft in Wyoming integrierte sich Paul schnell in seine Gastgemeinde und wurde aktives Mitglied des Cross-Country-Teams der Bay Port High

School. Er engagiert sich regelmäßig ehrenamtlich bei den Cross-Country-Wettkämpfen der örtlichen Mittelschule, wo er beim Aufbau der Strecken hilft, und die Teilnehmer mit Essen versorgt. Darüber hinaus engagieren sich Paul und seine Gastfamilie ehrenamtlich für die Wisconsin Humane Society, wo sie Decken nähen und Spielzeug ausliefern, um den Tierschutz vor Ort zu unterstützen.

Paul nimmt regelmäßig an interkulturellen Diskussionen teilgenommen, um seine US-amerikanische Gemeinschaft besser zu verstehen und über seine deutsche Heimat zu berichten. Einer der ersten Momente kultureller Verbundenheit für Paul war, als er mit seiner Gastfamilie ein einfaches Lagerfeuer im Garten genoss und zum ersten Mal S'mores probierte -ein süßer Snack, bestehend aus Marshmallow, Schokolade und einem Butterkeks- während im Hintergrund amerikanische Popmusik spielte. Paul bemerkte, dass viele der Künstler, die er in Deutschland gerne hörte, in den Vereinigten Staaten genauso beliebt waren. 

Diese Erkenntnis löste eine erste, tiefere Diskussion darüber aus, wie und wo sich die amerikanische und die deutsche Kultur überschneiden. Paul hat weiterhin nach Möglichkeiten gesucht, mit Amerikanern in Kontakt zu treten, und dabei festgestellt, dass es die „kleinen Dinge waren, die auffielen: Nachbarn, die sich beim Abendspaziergang grüßen, die Gastfreundschaft meiner Gastfamilie und wie sich Freiwillige für lokale Anliegen engagieren.“. Paul erklärt:  „Austauschprogramme sind wichtig, weil sie abstrakte Vorstellungen von anderen Ländern in echte menschliche Beziehungen verwandeln. Das Leben und Lernen in einer neuen Kultur fördert Empathie, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit – Fähigkeiten, die im Unterricht allein nicht vermittelt werden können. Die Schüler werden zu besseren Kommunikatoren, neugierigeren Zuhörern und selbstbewussteren Problemlösern, wenn sie sich mit Unterschieden in Sprache, Bräuchen und Alltag auseinandersetzen. Austauschprogramme stärken auch Gemeinschaften: Die Teilnehmer engagieren sich ehrenamtlich, schließen sich lokalen Teams und Vereinen an und teilen Traditionen, die sowohl Gemeinsamkeiten als auch einzigartige Perspektiven hervorheben. Langfristig schaffen diese Erfahrungen globale Bürger, die über Grenzen hinweg zusammenarbeiten und gemeinsame Herausforderungen mit Respekt und Kreativität angehen können, was letztendlich dazu beiträgt, die Welt zu einem besseren Ort mit mehr Verständnis zu machen.“

Herzlichen Glückwunsch, Paul!