Eine geplante Gesetzesänderung mit dem Ziel, den Abfluss sensibler Technologien in Nicht-EU-Länder besser kontrollieren zu können, war am Mittwoch, 13. Mai 2020, Gegenstand einer öffentlichen Anhörung im Wirtschaftsausschuss unter Leitung von Klaus Ernst (Die Linke). Die Abgeordneten befragten neun Sachverständige zu gleichlautenden Gesetzentwürfen der Koalitionsfraktionen (19/18700(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) und der Bundesregierung (19/18895(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) „zur Änderung des Außenwirtschaftsgesetzes und anderer Gesetze“. Darin wird vor allem das deutsche Recht an eine EU-weite Neuregelung angeglichen.
Daneben ging es um einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen (19/18703(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) mit ähnlicher Zielsetzung sowie einen Antrag der FDP-Fraktion (19/18673(Dokument, öffnet ein neues Fenster)), in dem sie die bestehenden Kontrollmöglichkeiten für ausländische Direktinvestitionen für ausreichend erklärt.