8. Oktober 2026 Pisa-Studie: Studie: Plädoyer für möglichst frühe Bildungsprozesse

Der Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat sich am Donnerstag, 8. Oktober 2026, in einem eineinhalbstündigen öffentlichen Fachgespräch dem Thema „Leistungsfähigkeit des Bildungssystems und Bildungsgerechtigkeit“ gewidmet. Dabei ging es um die Ergebnisse der Pisa-Studie 2025. In allen drei bei der Studie erfassten Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und beim Lesen seien seit etwa zehn Jahren sinkende Kompetenten zu erkennen, sagte der Leiter der deutschen PISA-Studie Samuel Greiff und konstatierte: „Wir liegen auf einem historischen Tiefstand.“ Als enttäuschend und nicht hinnehmbar bewerteten sowohl Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) als auch die Vorsitzende der Bildungsministerkonferenz (BMK), die Bayrische Staatsministerin für Unterricht und Kultus, Anna Stolz (Freie Wähler), die Ergebnisse der Pisa-Studie. Die Staatssekretärin für Bildung und Kultur des Saarlandes, Jessica Heide, die in Vertretung der saarländischen Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) an dem Fachgespräch teilnahm, nannte Befunde der Studie, die mutmachend seien. So läge etwa das Zugehörigkeitsgefühl der Schülerinnen und Schüler in Deutschland zu ihrer Schule höher als im OECD-Durchschnitt.