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Medienpreis Parlament 2021 geht an Nico Fried und Boris Herrmann von der Süddeutschen Zeitung

Journalisten interviewen Mann

© DBT/Oehmichen

Der Deutsche Bundestag zeichnet die Journalisten Nico Fried und Boris Herrmann für ihre in der Süddeutschen Zeitung erschienene Reportage „Die da“ mit dem Medienpreis Parlament 2021 aus. In der dreiseitigen Reportage mit dem Untertitel „Wer den Bundestag und seine Abgeordneten kennen lernen will, sollte sich die Haushaltswoche ansehen“ thematisieren die Autoren die abschließenden Haushaltsberatungen für den Bundeshaushalt 2020.

Die Jury wählte den Siegerbeitrag aus 51 eingereichten Bewerbungen aus. Das ausgezeichnete Stück sei – so das Urteil der Jury – eine außergewöhnliche und brillant verdichtete Darstellung der Haushaltswoche des Deutschen Bundestages. Damit erfülle die nach Ansicht der Jury sowohl inhaltlich als auch sprachlich überzeugende Reportage von Nico Fried und Boris Herrmann die Kriterien des Preises in geradezu idealtypischer Weise.

Nico Fried, geb. 1966, arbeitete nach einem Magisterstudium in den Fächern Politikwissenschaft, Staatsrecht und Neuere deutsche Literatur zunächst als Redakteur für die Berliner Zeitung. Im Jahr 2000 wechselte er in das Parlamentsbüro der Süddeutschen Zeitung, dessen Redaktion er seit 2007 leitet. Boris Herrmann, geb. 1978, absolvierte anschließend an sein Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation ein Volontariat bei der Berliner Zeitung. Seit 2010 arbeitet er für die Süddeutsche Zeitung, derzeit als Parlamentskorrespondent in Berlin.

Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble wird den Preis am 24. März den Preisträgern überreichen.

Der seit 1993 vergebene und mit 5.000 Euro dotierte Medienpreis Parlament des Deutschen Bundestages würdigt herausragende publizistische Arbeiten, die zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen und zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Abläufe, Arbeitsweisen und Themen beitragen.

Eine unabhängige Jury, die aus sieben Journalistinnen und Journalisten besteht, trifft im Auftrag des Präsidenten die Auswahlentscheidung. Ihre Arbeit endet mit der Legislaturperiode.

Über die Vergabe des Medienpreises Parlament 2022 entscheidet die vom Bundestagspräsidenten bzw. der Bundestagspräsidentin zu Beginn der 20. Legislaturperiode neu berufene Jury.

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