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25. März 2026

Ablehnung eines Antrags zur Reform der Einbürgerungspolitik

Beschlussempfehlung des Innenausschusses (4. Ausschuss) zu dem Antrag der Fraktion der AfD: Eine wirkliche Migrationswende braucht eine reformierte Einbürgerungspolitik (Drucksachen 21/4792(Dokument, öffnet ein neues Fenster) und 21/4466(Dokument, öffnet ein neues Fenster))

  • Abstimmungsergebnis
  • Debatte

Gesamtergebnis, 629 Mitglieder

  • 439 ja
  • 135 nein
  • 0 enthalten
  • 55 nicht abg.

CDU/CSU
208 Mitglieder

  • 201 ja
  • 0 nein
  • 0 enthalten
  • 7 nicht abg.

AfD
150 Mitglieder

  • 0 ja
  • 134 nein
  • 0 enthalten
  • 16 nicht abg.

SPD
119 Mitglieder

  • 103 ja
  • 0 nein
  • 0 enthalten
  • 16 nicht abg.

B90/Grüne
85 Mitglieder

  • 78 ja
  • 0 nein
  • 0 enthalten
  • 7 nicht abg.

Die Linke
64 Mitglieder

  • 56 ja
  • 0 nein
  • 0 enthalten
  • 8 nicht abg.

fraktionslos
3 Mitglieder

  • 1 ja
  • 1 nein
  • 0 enthalten
  • 1 nicht abg.

1 / 50

Name

Fraktion

Bundesland

Abstimmung

Der Bundestag hat am Mittwoch, 25. März 2026, einen Antrag der AfD-Fraktion mit dem Titel „Eine wirkliche Migrationswende braucht eine reformierte Einbürgerungspolitik“ (21/4466(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) zurückgewiesen. In namentlicher Abstimmung votierten bei 135 Ja-Stimmen 439 Abgeordnete gegen die Initiative. Der Innenausschuss hatte zur Abstimmung eine Beschlussempfehlung (21/4792(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) vorgelegt.

Ablehnung eines Antrags zur Reform der Einbürgerungspolitik

Antrag der AfD

Die AfD-Fraktion drang auf eine „umfassende Reform des Staatsbürgerschaftsrechts“. In ihrem Antrag forderte die Fraktion, die „Ampelreformen von 2024“ rückgängig zu machen und insbesondere die regelmäßige Zeit bis zur Einbürgerung wieder auf acht Jahre zu erhöhen.

Weiterhin sollten der Fraktion zufolge Ausnahmen von dem Grundsatz, dass der Antragssteller die Anforderungen einer Sprachprüfung der Stufe B 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen erfüllen muss, weitgehend zurückgenommen werden, ebenso Ausnahmen von der Pflicht, den eigenen Lebensunterhalt sicherzustellen. Ferner plädierte die Fraktion unter anderem dafür, „eine wirksamere Prüfung einzuführen, um sicherzustellen, dass die deutsche Staatsbürgerschaft nur solche Personen erhalten, die mit den Grundsätzen unserer Verfassung und den zentralen Wertentscheidungen unserer Gesellschaft übereinstimmen“. (sto/hau/25.03.2026)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Josephine Ortleb

Josephine Ortleb

© Josephine Ortleb/SPD-Bundestagsfraktion

Ortleb, Josephine

Bundestagsvizepräsidentin

()
David Gregosz

David Gregosz

© David Gregosz/ Ilona Szymanska

Gregosz, David

CDU/CSU

()
Gottfried Curio

Gottfried Curio

© Dr. Gottfried Curio/ Hagen Schnauss

Curio, Dr. Gottfried

AfD

()
Hakan Demir

Hakan Demir

© Hakan Demir/ Christian Spies

Demir, Hakan

SPD

()
Filiz Polat

Filiz Polat

© Filiz Polat/ Annette Koroll

Polat, Filiz

Bündnis 90/Die Grünen

()
Ferat Koçak

Ferat Koçak

© Ferat Koçak/ Die Linke

Koçak, Ferat

Die Linke

()
Siegfried Walch

Siegfried Walch

© Siegfried Walch/ Christoph Leonhardt

Walch, Siegfried

CDU/CSU

()
Josephine Ortleb

Josephine Ortleb

© Josephine Ortleb/SPD-Bundestagsfraktion

Ortleb, Josephine

Bundestagsvizepräsidentin

()

Dokumente

  • 21/4466 - Antrag: Eine wirkliche Migrationswende braucht eine reformierte Einbürgerungspolitik
    PDF | 158 KB — Status: 03.03.2026
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 21/4792 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Gottfried Curio, Dr. Bernd Baumann, Christopher Drößler, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD - Drucksache 21/4466 - Eine wirkliche Migrationswende braucht eine reformierte Einbürgerungspolitik
    PDF | 148 KB — Status: 18.03.2026
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • namentliche Abstimmung zu Antrag 21/4466(Dokument, öffnet ein neues Fenster)
  • 18:35:35: Beginn der Abstimmung
  • 18:55:59: Ende der Abstimmung
  • Gesamt: 573 Ja: 438 Nein: 135 Enthaltungen 0


Antrag 21/4466(Dokument, öffnet ein neues Fenster) abgelehnt

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

Herausgeber

  • Deutscher Bundestag, Internetredaktion
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Stand: 17.05.2026