16.01.2026 | Parlament

Einladung zum Pressegespräch Vorstellung der Ergebnisse des Forschungsprojektes „Aufarbeitung von Zwangsadoptionen in der SBZ/DDR in der Zeit von 1945-1989“

Einladung zum Pressegespräch 

Vorstellung der Ergebnisse des Forschungsprojektes „Aufarbeitung von Zwangsadoptionen in der SBZ/DDR in der Zeit von 1945-1989“

am 22. Januar 2026, 14.00 Uhr, Raum 1.302, Jakob-Kaiser-Haus, Deutscher Bundestag

Im Juni 2019 fasste der Deutsche Bundestag einen umfassenden Beschluss zur verstärkten Aufarbeitung von Zwangsadoption in der Sowjetischen Besatzungszone und der ehemaligen DDR. Ziel des Beschlusses war es insbesondere, die Umstände von Adoptionen im Rahmen von Forschungen aufzuarbeiten. Auf Grundlage des Parlamentsbeschlusses förderte das Bundesministerium des Innern einen interdisziplinären Forschungsverbund, in welchem unter dem Dach des Deutschen Instituts für Heimerziehungsforschung (DIH) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Universitäten und Institute aus den Fachrichtungen Sozialethik, Erziehungswissenschaft, Rechtswissenschaft, Psychologie und Medizingeschichte zu diesem Thema arbeiteten.

Im Rahmen des Pressegesprächs werden die Ergebnisse der mehrjährigen Forschung durch Prof. Dr. Anke Dreier-Horning Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung und Prof. Dr. Karsten Laudien Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung vorgestellt. 

Als weitere Gesprächspartnerinnen stehen ihnen Evelyn Zupke Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur beim Deutschen Bundestag und Dr. Maria Nooke Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur zur Verfügung. 

Um den Zutritt zu den Liegenschaften des Deutschen Bundestages zu gewährleisten, bitten wir um Anmeldung unter sed-opferbeauftragte@bundestag.de unter Angabe ihres Vor- und Nachnamens, des Geburtsdatums und ihres Mediums. Aus organisatorischen Gründen bitten wir auch beim Deutschen Bundestag akkreditierte Journalistinnen und Journalisten sich unter sed-opferbeauftragte@bundestag.de anzukündigen. 

Niels Schwiderski, Leitung der Geschäftsstelle der SED-Opferbeauftragten