Die SED-Opferbeauftragte im Gespräch mit dem ältesten Opferverband Deutschlands

Der neu gewählten Bundesvorstand der Vereinigung der Verfolgten des Stalinismus e.V. zu Besuch bei der SED-Opferbeauftragten. (© Team Zupke)
Am 27. Januar 2026 empfing die SED-Opferbeauftragte den neu gewählten Bundesvorstand der Vereinigung der Verfolgten des Stalinismus e.V. (VOS) bei sich im Deutschen Bundestag. Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. wurde bereits am 9. Februar 1950 von Kriegsgefangenen, die aus sowjetischem Gewahrsam zurückkehrten, gegründet. Damit ist der Verband einer der ältesten Opferverbände in Deutschland. Die allermeisten Mitglieder der VOS sind ehemalige politische Häftlinge, so auch ihr neuer Vorsitzender Toralf Steinforth aus Sachsen-Anhalt, der nunmehr gemeinsam mit seinen Stellvertretern May-Britt Krüger und Felix Heinz Holtschke die Interessen des Vereins vertritt.
In dem von gegenseitiger Wertschätzung geprägten Austausch ging es vor allem um die im vergangenen Jahr in Kraft getretenen Verbesserungen in den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen und deren praktische Umsetzung. Einen Überblick zu den weitreichenden Verbesserungen finden sie hier (https://www.bundestag.de/parlament/sed-opferbeauftragte/informationsuebersicht-zu-den-gesetzesaenderungen-1042460). Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Arbeit der VOS sind die verschiedene Zeitzeugenprojekte, welche zum Teil direkt von den Landesgruppen der VOS betreut werden, wie etwa von der VOS-Sachsen (https://vos-sachsen-zeitzeugenerinnerungen.de/).