Beratungsstelle für politisch traumatisierte der SED-Diktatur zu Gast bei der SED-Opferbeauftragten
In regelmäßigen Abständen lädt die SED-Opferbeauftragte Verbände, Initiativen und Vereine, die sich für die Betroffenen von SED-Unrecht einsetzen und sie in ihren Anliegen begleiten, zu einem gemeinsamen Treffen in ihre Räume ein. Den Auftakt in diesem Jahr bildetet die Beratungsstelle Gegenwind, eine Beratungsstelle für politisch Traumatisierte der SED-Diktatur.
Am 22. Januar 2026 begrüßte Evelyn Zupke einen Teil des Teams der Beratungsstelle und eine Gruppe von Betroffenen in den Räumen des Deutschen Bundestages zu einem Gespräch. Die Opferbeauftragte berichtete über die im letzten Jahr beschlossenen Verbesserungen rehabilitierungsrechtlicher Vorschriften für Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR und insbesondere zu den geplanten Vereinfachungen bei der Anerkennung von verfolgungsbedingten Gesundheitsschäden. Zugleich beantwortete sie viele Fragen zum neu eingerichteten bundesweiten Härtefallfonds, der bei der Stiftung für ehemals politisch Verfolgte eingerichtet ist und für dessen Vergaberichtlinien sich die SED-Opferbeauftragte verantwortlich zeichnet.
Im Anschluss an das Gespräch mit der Opferbeauftragten besuchte die Gruppe das Reichstagsgebäude für eine Führung.