NRW-Beauftragter im Gespräch mit der SED-Opferbeauftragten

Heiko Hendriks, Beauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern, zu Gast bei der SED-Opferbeauftragten im Deutschen Bundestag. (© Team Zupke)
Am 22. April 2026 war der Beauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern, Heiko Hendriks zu Gast bei der SED-Opferbeauftragten im Deutschen Bundestag.
Seit vielen Jahren setzt sich der Landesbeauftragte engagiert für die Anliegen der SED-Opfer ein, die heute in Nordrhein-Westfalen wohnen. So initiierte er einen regelmäßigen Runden Tisch für den Austausch mit den in NRW beheimateten Opferverbänden und Betroffenengruppen. Immer wieder besucht auch die Bundesbeauftragte den Runden Tisch, um gemeinsam mit dem Beauftragten mit den westdeutschen Opferverbänden im Gespräch zu sein.
Neben der Unterstützung der Opfer liegt Heiko Hendriks insbesondere am Herzen, die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem SED-Unrecht und der Deutschen Teilung in seinem westdeutschen Bundesland zu fördern. Ein besonderes Anliegen ist ihm hierbei, dass im Schulunterricht in NRW diese Themen ausreichend Berücksichtigung finden.
In ihrem Gespräch tauschten sich die beiden Beauftragten unter anderem darüber aus, wie die Gesetzesänderungen, die Bundestag und Bundesrat im letzten Jahr beschlossen hatten, in den letzten Monaten ganz konkret den Betroffenen geholfen haben. Neben der Erhöhung der Opferrente spielt hierbei insbesondere der Wegfall der Bedürftigkeitsgrenzen eine Rolle. Gerade den westdeutschen Opferverbänden war es in den zurückliegenden Jahren ein Anliegen, dass die Opferrente nicht mehr an das Einkommen der Betroffenen gebunden ist, sondern unabhängig hiervon die Lebensleistung der ehemals politisch Verfolgten als eine Art Ehrenpension würdigt.