Parlament

Jahresempfang 2026

Eine große Anzahl von Gästen stehen während des Jahresempfangs des Wehrbeauftragten in einer Halle und hören einer Rede des Wehrbeauftragten zu.
Der Wehrbeauftragte Otte (links) hält hinter einem Rednerpult eine Rede. Gäste, darunter Verteidigungsminister Pistorius, hören stehend zu.
Bundeministers der Verteidigung Boris Pistorius (Mitte) steht zwischen Soldaten.
Der Wehrbeauftragte Otte (links) hält eine Rede.
Gruppenfoto mit Bundeministers der Verteidigung Boris Pistorius (links), Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Josephine Ortleb (Mitte) und Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages, Henning Otte (rechts)
Der Dudelsackspieler Pipe Major Ronnie Bromhead sowie einige Musikerinnen und Musiker des Stabsmusikkorps der Bundeswehr spielen im Garten der Landesvertretung Rheinland-Pfalz.
Eine Musikerin und zwei Musiker des Stabsmusikkorps der Bundeswehr spielen Blasinstrumente.

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Bundeministers der Verteidigung Boris Pistorius (links), Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Josephine Ortleb (Mitte) und Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages, Henning Otte (rechts) (© Marc Beckmann)

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Zu seinem Jahresempfang begrüßte der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Henning Otte, am 5. Mai 2026 rund 440 Gäste in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz. 

Unter Beisein der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Josephine Ortleb und des Bundeministers der Verteidigung Boris Pistorius nutzten die Vertreterinnen und Vertreter aus allen Bereichen der Bundeswehr, dem Bundesministerium der Verteidigung sowie aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Militärseelsorge die Gelegenheit zum Austausch in herausfordernden Zeiten. 

In seiner Eröffnungsrede betonte Henning Otte den besonderen Zusammenhalt, der in der aktuellen sicherheitspolitischen Lage notwendig sei. Gerade in Zeiten wachsender Herausforderungen komme es darauf an, „Schulter an Schulter“ zu stehen und gemeinsam Verantwortung für die Sicherheit des Landes zu übernehmen. Er unterstrich, dass die Bundeswehr fest in der Mitte der Gesellschaft verankert sei und auf breite Unterstützung zählen könne – ein sichtbares Zeichen dafür sei etwa der Veteranentag, der Anerkennung und Wertschätzung für die Soldatinnen und Soldaten zum Ausdruck bringe.

Zugleich machte er deutlich, dass politische Entscheidungen sich letztlich an der Einsatzbereitschaft der Truppe messen lassen müssten. Moderne Ausstattung und Beschaffungen seien kein Selbstzweck, sondern müssten konkret dort ankommen, wo sie gebraucht werden: bei den Soldatinnen und Soldaten im täglichen Dienst. Als Wehrbeauftragter sehe er es als seine Aufgabe, die Wahrung der Grundrechte und die Prinzipien der Inneren Führung zu sichern und zugleich als Impulsgeber für notwendige Verbesserungen zu wirken.

Mit Blick auf die gesamtgesellschaftliche Verantwortung hob er hervor, dass Sicherheit nicht allein militärisch gedacht werden könne. Vielmehr brauche es ein enges Zusammenspiel von Streitkräften und ziviler Gesellschaft sowie die Bereitschaft aller Bürgerinnen und Bürger, ihren Beitrag zu leisten. Unter dem Leitmotiv „Gemeinsam stark“ warb er dafür, Resilienz und Zusammenhalt weiter zu stärken, um Frieden und Freiheit in Deutschland und Europa dauerhaft zu sichern.

Mit großer Wertschätzung dankte er allen Soldatinnen und Soldaten für ihren Dienst – oft unter anspruchsvollen Bedingungen.

Für den musikalischen Rahmen sorgte der Dudelsackspieler Pipe Major Ronnie Bromhead sowie das Stabsmusikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von Hauptfeldwebel Benjamin Scheufler.