Besuch im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

(© Bundeswehr/Herholt)
Bei einem Besuch des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg am 11. Mai 2026 informierte sich der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages über die Aufgaben und das Leistungsspektrum des Krankenhauses. In 16 Fachabteilungen und 14 Ambulanzen mit Schwerpunkten in den Bereichen Tropenmedizin und Psychische Gesundheit werden hier jährlich etwa 200.000 Patientinnen und Patienten, sowohl Soldatinnen und Soldaten als auch zivile Patientinnen und Patienten ambulant sowie stationär behandelt. Das Bundeswehrkrankenhaus ist damit sowie als akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf ein wichtiger Baustein im medizinischen Versorgungsnetz der Stadt Hamburg. Mit dem größten Rettungszentrum in Norddeutschland leistet es außerdem einen wesentlichen Beitrag zur luft- und bodengebundene Not- und Unfallversorgung.
Nach einer Begrüßung durch den Kommandeur des Krankenhauses, Generalarzt Dr. Thomas Harbaum, und einem Vortrag zu den aktuellen Herausforderungen, gerade auch im Hinblick auf umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen auf dem Gelände des Krankenhauses sowie die Gewährleistung der sanitätsdienstlichen Versorgung im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung konnte sich der Wehrbeauftragte in zahlreichen Gesprächen vom Einsatz, der Motivation und der hohen Professionalität der Soldatinnen und Soldaten sowie des zivilen Personals überzeugen.