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Presse

Aufnahme von Aluminium bei der Ernährung

Ernährung und Landwirtschaft/Antwort - 07.01.2021 (hib 33/2021)

Berlin: (hib/EIS) Eine erhöhte Aluminiumaufnahme ist bei sachgemäßer Verwendung von Alufolie, Alu-Grillschalen oder unbeschichteten Alu-Menüschalen und -Geschirr vermeidbar. Mit Blick auf die erhöhte Löslichkeit von Aluminium unter dem Einfluss von Säure und Salz sollten diese Produkte insbesondere nicht mit sauren oder salzhaltigen Lebensmitteln in Kontakt kommen, heißt es in einer Antwort (19/25502) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/25011) der AfD-Fraktion. Demnach seien aluminiumhaltige Zusatzstoffe im Jahr 2012 hinsichtlich ihrer Verwendungsbedingungen deutlich eingeschränkt worden. Insgesamt dürfte dadurch die Aluminiumexposition durch aluminiumhaltige Lebensmittelzusatzstoffe aufgrund der eingeführten Beschränkungen, die seit 2014 gelten, deutlich zurückgegangen sein. Bei der Betrachtung des Gefährdungspotenzials von Aluminium würden Wirkungen auf das Nervensystem, auf die geistige und motorische Entwicklung von Nachkommen sowie negative Effekte auf Nieren und Knochen im Vordergrund stehen. Bezüglich einer möglichen Neurotoxizität sei ein Zusammenhang zwischen der Aluminiumaufnahme und einer Alzheimer-Erkrankung nach aktuellem Kenntnisstand unwahrscheinlich. Eine abschließende Bewertung sei aber aufgrund der uneinheitlichen Datenlage derzeit nicht möglich.