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Presse

FDP fordert Technologieoffenheit bei Bau und Wohnen

Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen/Antrag - 27.01.2021 (hib 119/2021)

Berlin: (hib/PEZ) Die FDP-Fraktion fordert mehr Flexibilität im Bau- und Wohnungsbereich. Die Bundesregierung solle „umfassende Technologieoffenheit bei Anforderungen an Gebäude und den Bauprozess“ gewährleisten, erklären die Abgeordneten in einem Antrag (19/26178). Mit der Überarbeitung der Mantelverordnung müsse der Einsatz von Recyclingbaustoffen erleichtert werden. Den Abgeordneten geht es vor allem um weniger Vorgaben beim Weg zum Erreichen der Klimaziele: Zusätzliche Vorgaben zu Wärmeschutz oder dem Austausch von Ölheizungen sollen aus dem entsprechenden Gesetz gestrichen, Regulierungen am Wohnungsmarkt zurückgenommen werden.

Das Ziel einer nachhaltigen Baukultur müsse es sein, die Treibhausgasemissionen auch aus dem Bau- und Wohnungssektor gemäß den Vereinbarungen des Pariser Klimaziels bis 2050 radikal zu senken, begründet die Fraktion ihren Vorstoß. Ambitionierte Nachhaltigkeitsvorhaben seien genauso wie bezahlbares Wohnen machbar, wenn Innovationen ermöglicht, Technologieoffenheit garantiert und ein CO2-Limit konsequent umgesetzt würden.

Der Antrag steht am heutigen Mittwochnachmittag zur Beratung auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums.