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Presse

Bundesregierung rechnet mit weniger Wachstum

Wirtschaft und Energie/Unterrichtung - 27.01.2021 (hib 122/2021)

Berlin: (hib/PEZ) Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr korrigiert. Statt wie bisher mit 4,4 Prozent rechnet das zuständige Bundeswirtschaftsministerium nun mit einem Wachstum von drei Prozent. Das geht aus dem als Unterrichtung (19/26210) vorgelegten Jahreswirtschaftsbericht 2021 hervor. Dazu soll es am Donnerstag eine Regierungserklärung von Minister Peter Altmaier (CDU) sowie eine anschließende Debatte im Bundestag geben.

„Die weitere wirtschaftliche Entwicklung wird weiterhin maßgeblich vom Pandemieverlauf und von den Maßnahmen zur Eindämmung beeinflusst“, heißt es in dem Bericht. Die Arbeitslosenquote soll der Prognose zufolge 2021 leicht auf 5,8 Prozent sinken, die Zahl der Beschäftigten stagnieren. Für 2021 wird zudem mit einer deutlich anziehenden Inlandsnachfrage gerechnet. Die Exporte dürften nach dem Zehn-Prozent-Einbruch 2020 um 6,4 Prozent zulegen, schätzt das Ministerium weiter.

In dem Bericht geht es weiter um Maßnahmen, die die Corona-Folgen für Wirtschaft und Unternehmen abfedern sollen, um Eckpunkte in den Bereichen Klimaschutz und Strukturwandel sowie um volkswirtschaftliche Analysen.