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Presse

Sichere Arzneimittelversorgung in der EU hat Priorität

Gesundheit/Antwort - 08.02.2021 (hib 160/2021)

Berlin: (hib/PK) Die Stabilität und Sicherheit der Arzneimittelversorgung für die EU-Mitgliedstaaten hat nach Angaben der Bundesregierung eine hohe Priorität. Die Corona-Pandemie habe verdeutlicht, dass die Verfügbarkeit bestimmter Arzneimittel, Medizinprodukte und medizinischer Schutzausrüstung durch Ereignisse außerhalb des direkten Einflussbereichs der EU beeinträchtigt werden könne, heißt es in der Antwort (19/26350) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/25985) der AfD-Fraktion.

Lieferengpässe bei Arzneimitteln seien kein nationales, sondern ein marktübergreifendes Phänomen, das alle EU-Staaten sowie Drittstaaten betreffe. Die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung sei während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft intensiv beraten worden.

Es ging den Angaben zufolge im Wesentlichen um eine bessere Transparenz von systemrelevanten Wirkstoffherstellungsstätten, die Überwachung der Wirkstoffqualität, diversifizierte Lieferketten und finanzielle Anreize für den Erhalt und den Ausbau von Wirkstoffherstellungsstätten in der EU. Die Ratsschlussfolgerungen seien im Dezember 2020 einstimmig beschlossen worden.