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Presse

Bündnis 90/Die Grünen: Dispozinsen begrenzen

Finanzen/Antrag - 24.02.2021 (hib 238/2021)

Berlin: (hib/AB) Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen fordert in einem Antrag (19/26890), Dispo- und Überziehungszinsen zum Schutz der Verbraucher zu begrenzen. Der Bundestag solle die Bundesregierung auffordern, im Bereich der Dispositionskredite einen maximalen Zinssatz festzulegen, der sich als Aufschlag auf einen konkret festzulegenden Bezugszinssatz ergibt. Die Höhe des Aufschlags solle sich an den Kosten für die Bereitstellung eines Dispositionskredites orientiere, die Höhe solle vom Bundesministerium der Finanzen ermittelt werden. Die Bundesregierung solle Banken zudem zur verbesserten Preistransparenz bei Dispo- und Überziehungskrediten verpflichten.

Die Abgeordneten argumentieren, dass aufgrund der hohen Gewinne und der weiten Spanne an Preisen im Bereich der Dispositionskredite von Marktversagen ausgegangen werden müsse. Die maximal zulässige Zinshöhe müsse die Menschen vor überhöhten Kosten schützen und gleichzeitig gewährleisten, dass auch Menschen mit kleinen und unregelmäßigem Einkommen weiterhin Dispokredite erhalten.