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14.04.2021 Finanzen — Kleine Anfrage — hib 478/2021

Grüne haben Fragen zu börsennotierten Firmenmänteln

Berlin: (hib/PST) Um „special purpose acquisition companies“ (Spacs) geht es in einer Kleinen Anfrage (19/28104) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Spacs sind Firmen ohne eigenes operatives Geschäft, die gegründet und an die Börse gebracht werden, um Geld einzusammeln und damit operativ tätige Unternehmen aufzukaufen. Als aktuellen Anlass ihrer Anfrage nennen die Grünen den Börsengang der Unternehmenshülle „Lakestar SPAC 1“, die angetreten sei, bei der europäischen Wagniskapitalbeschaffung eine „historische Wende“ einzuläuten.

Die Abgeordneten fragen die Bundesregierung nach ihrer Haltung zu Spacs vor allem unter dem Gesichtspunkt des Anlegerschutzes. Sie verweisen dabei auf Erfahrungen in den USA, wo die Börsenkurse von Spacs nach dem Börsengang deutlich gesunken seien. Sie erkundigen sich, wie viele Börsengänge von Spacs an deutschen und europäischen Börsen der Regierung bekannt seien, was sie über deren Aktivitäten weiß, wie sie überwacht werden und ob sie gesetzgeberischen oder regulatorischen Handlungsbedarf sieht.

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