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Presse

Preiswerbeverbot für Fleisch

Ernährung und Landwirtschaft/Antwort - 20.04.2021 (hib 513/2021)

Berlin: (hib/EIS) Das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln soll gefördert werden. In diesem Zusammenhang wird derzeit ein mögliches Preiswerbeverbot geprüft, heißt es in einer Antwort (19/27885) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/27508) der AfD-Fraktion. Weiter heißt es, dass mit der Initiative „Zu gut für die Tonne!“ die Wertschätzung von Lebensmitteln erhöht werden soll. Im Rahmen der „Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung“ seien zudem zukünftig Maßnahmen geplant, wie mit dem „Zu gut für die Tonne!“ - Bundespreis, der seit dem Jahr 2016 jährlich innovative und kreative Projekte auszeichne, die einen Beitrag zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung leisten. Darüber hinaus biete die bundesweite Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel!“ während des Aktionszeitraums eine Plattform, um Akteure zu vernetzen und Aktionen zu bündeln. Nachdem die Aktionswoche erstmals im Jahr 2020 durchgeführt wurde, soll dies nun jedes Jahr Ende September verstetigt werden. Außerdem sollen im Rahmen der „Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung“ im Dialogforum Private Haushalte Maßnahmen entwickelt und evaluiert werden, um deren Wirksamkeit zu testen. Wirksame Maßnahmen sollen dann bundesweit verbreitet und etabliert werden. Bei allen Maßnahmen gehe es darum, den Wert der Lebensmittel bewusst zu machen, Lebensmittel wertzuschätzen und deren Verschwendung zu reduzieren.