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Presse

„Sozialverträglicher“ Stellenabbau am BER geplant

Verkehr und digitale Infrastruktur/Antwort - 28.04.2021 (hib 556/2021)

Berlin: (hib/HAU) Am Hauptstadtflughafen BER sind nach Auskunft der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) verschiedene Maßnahmen ergriffen worden, um die Ausgaben vor dem Hintergrund des Rückgangs im Passagiergeschäft wegen der Corona-Pandemie so weit wie möglich zu reduzieren. Im Jahr 2020 hätten dadurch etwa 20 Prozent des Betriebsaufwandes - rund 85 Millionen Euro - eingespart werden können, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (19/28114) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/27403).

Einsparungen seien beispielsweise durch die vorläufige Nicht-Inbetriebnahme des Terminals 2, die vorübergehende Schließung des Terminals 5 sowie die Aussetzung der Nutzung der südlichen Start- und Landebahn erzielt worden. Zudem befinde sich ein Großteil der Belegschaft in Kurzarbeit. Im Rahmen des Sanierungskonzepts plane die FBB zudem einen sozialverträglichen Abbau von mehr als 400 Stellen über die nächsten Jahre. „Nach Auskunft der FBB soll bis 2025 die gesamte Investitionstätigkeit im Wert von vormals geplanten 500 Millionen Euro auf ein den Betrieb sicherndes Mindestmaß von hundert Millionen Euro reduziert werden“, heißt es in der Antwort.