Regierung informiert über Erarbeitung von Gesetzentwürfen
Berlin: (hib/MWO) Die Bundesregierung hat zu weiteren Kleinen Anfragen der Fraktion Die Linke zu möglicher Einflussnahme Dritter auf Gesetzentwürfe Stellung genommen (19/29338(Dokument, öffnet ein neues Fenster),19/29339(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Dabei ging es um Anfragen zum Entwurf eines Gesetzes zur Durchführung der Verordnung (EU) 2019/816 (19/28815(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) und zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des strafrechtlichen Schutzes gegen sogenannte Feindeslisten (19/28814(Dokument, öffnet ein neues Fenster)).
Wie die Bundesregierung auch zu diesen beiden Anfragen erklärt, werden Referentenentwürfe, Stellungnahmen von Verbänden sowie die Gesetzentwürfe auf der Internetseite des Bundesjustizministeriums sukzessive veröffentlicht. Vorgenommene Änderungen seien daher transparent nachvollziehbar. Der ständige Austausch mit allen gesellschaftlichen Gruppen habe nicht, wie die Fragestellung möglicherweise andeute, typischerweise einen lobbyistisch geprägten Hintergrund.
Es wird darauf verwiesen, dass die Fragesteller in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl identischer Kleiner Anfragen zu verschiedenen Gesetzentwürfen der Bundesregierung gestellt haben. Dabei seien die Grenzen der Zumutbarkeit erheblich überschritten worden.