Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Presse

Nachhaltige alternative Treibstoffe für den Luftverkehr

Verkehr und digitale Infrastruktur/Antwort auf Große Anfrage - 28.06.2021 (hib 849/2021)

Berlin: (hib/HAU) Im Jahr 2019 fanden laut Bundesregierung 33.117 Passagierflüge vom und zum Flughafen Frankfurt am Main von und zu deutschen Städten mit angeschlossenem Hauptverkehrsflughafen statt, „die mit der Bahn ab Frankfurt am Main Hauptbahnhof in höchstens vier Stunden erreichbar sind“. Das seien 7,4 Prozent des gesamten Passagierflugaufkommens, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (19/30670) auf eine Große Anfrage der Fraktion Die Linke (19/25387) zum „Verlagerungspotenzial von Flügen auf die Bahn in Deutschland“.

34.831 Flüge vom und zum Flughafen Frankfurt am Main hätten von und zu deutschen Städten mit angeschlossenem Hauptverkehrsflughafen stattgefunden, die mit der Bahn ab Frankfurt am Main Hauptbahnhof in höchstens sechs Stunden erreichbar sind. Das seien 7,7 Prozent des gesamten Passagierflugaufkommens.

Zur Beantwortung der Frage nach Initiativen der Bundesregierung, um die Klimawirkung des Luftverkehrs zu verringern, heißt es in der Vorlage: Initiativen der Bundesregierung auf nationaler Ebene im Bereich nachhaltiger alternativer Kraftstoffe umfassten insbesondere die Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 mit Fördermaßnahmen aus Mitteln des Energie- und Klimafonds und der Nationalen Wasserstoffstrategie. Mit der nationalen Umsetzung der Renewable Energy Directive II rege die Bundesregierung den Markthochlauf der Produktion nachhaltiger alternativer Treibstoffe zusätzlich an. Der Gesetzesentwurf zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote, welcher der nationalen Umsetzung der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie im Verkehrsbereich diene, beinhalte eine nationale Beimischungsquote von Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien nicht-biogenen Ursprungs für den Luftverkehr. Der Mindestanteil betrage ab dem Kalenderjahr 2026 0,5 Prozent, ab dem Kalenderjahr 2028 ein Prozent und ab dem Kalenderjahr 2030 zwei Prozent, heißt es in der Antwort.