AfD-Fraktion fragt nach regionaler Fleischproduktion
Berlin: (hib/MIS) Nach Auffassung der AfD-Fraktion hat sich in den vergangenen Jahrzehnten die Struktur der regionalen Fleischproduktion erheblich verändert. Zahlreiche handwerklich arbeitende Metzgereien und kleinere Schlachtbetriebe mussten demnach ihre Schlachtkapazitäten aufgrund steigender bürokratischer Anforderungen und finanzieller Belastungen reduzieren oder ganz aufgeben. In einer Kleinen Anfrage (21/280) zur „Betriebsstruktur in der regionalen Fleischproduktion“ erkundigen sich die AfD-Abgeordneten danach, wie sich die Zahl der zugelassenen Schlachthöfe und Schlachtstätten in den vergangenen 15 Jahren entwickelt hat, und ob die Bundesregierung aufgrund dieser Entwicklung einen Handlungsbedarf sehe.
Unter anderem fragen die Abgeordneten, wie sich die zugelassenen Schlachthöfe und Schlachtstätten der konventionellen und biologischen Tierhaltung in Deutschland nach Mitarbeiteranzahl je Bundesland verteilen und wie sich dies in den vergangenen 15 Jahren mit Blick auf die Betriebsgrößen entwickelt hat. Zudem wollen die Fragesteller wissen, ob es regionale Vermarktungskapazitätsengpässe beim Schlachten landwirtschaftlicher Nutztiere durch einen Rückgang der Schlachtstätten und Metzgereien in Deutschland gibt, und wenn ja, in welchen Bundesländern das der Fall ist - und ob die Bundesregierung beabsichtigt, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die regionalen Schlachtkapazitäten in Deutschland zu stärken und die Existenz kleiner und mittelständischer Schlachtbetriebe zu sichern.