Zahlen zu weiblicher Genitalverstümmelung erfragt
Berlin: (hib/SCR) Die AfD-Fraktion erkundigt sich in einer Kleinen Anfrage (21/943) nach der „Erfassung und Strafverfolgung weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland“. Laut Angaben des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend seien 2024 mehr als 73.000 Frauen und Mädchen betroffen gewesen, über 20.000 gelten als gefährdet, wie die Fraktion in der Vorbemerkung anführt.
Die Abgeordneten fragen unter anderem, wie viele Fälle weiblicher Genitalverstümmelung bislang registriert wurden, wie viele Ermittlungs- und Strafverfahren nach Paragraf 226a Strafgesetzbuch eingeleitet und abgeschlossen wurden und in wie vielen Fällen es zu Verurteilungen kam. Zudem wird nach Präventionsmaßnahmen, der Wirksamkeit des sogenannten Schutzbriefs sowie nach Schulungsangeboten für Fachpersonal gefragt.