Kleine Anfrage mit Bezug zu Payone
Berlin: (hib/BAL) Unter dem Titel „Geldwäsche und Finanzkriminalität - Vorwürfe gegen Zahlungsdienstleister“ hat die Fraktion Die Linke eine Kleine Anfrage gestellt (21/1026). Sie nennt darin unter anderem den Zahlungsdienstleister „Payone GmbH“ und will wissen, welche Erkenntnisse die Bundesregierung über Ermittlungs-, Aufsichts- oder Prüfverfahren gegen diese Gesellschaft in den vergangenen fünf Jahren im Zusammenhang mit Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung oder anderen Finanzdelikten hat.
Außerdem will sie erfahren, ob die Bundesregierung ausschließen könne, „dass ausländische Nachrichtendienste an Zahlungsdienstleistern wie Payone in vergleichbarer Weise beteiligt sind wie im Fall Wirecard“. Gefragt wird auch nach den Kenntnissen der Regierung „zu undurchsichtigen Unternehmensstrukturen in Drittstaaten, die häufig mit Umgehung von Sanktionen in Verbindung gebracht werden“.