13.08.2025 Arbeit und Soziales — Kleine Anfrage — hib 345/2025

AfD thematisiert Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit

Berlin: (hib/NKI) Durch die Ratifikation des Protokolls der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zum „Übereinkommen über Zwangsarbeit“ aus dem Jahr 2014 ist für Deutschland die Verpflichtung entstanden, das Übereinkommen in nationale Praxis umzusetzen und dazu einen nationalen Aktionsplan zur wirksamen und dauerhaften Beseitigung von Zwangs- oder Pflichtarbeit zu entwickeln. Für die Entwicklung sowie Umsetzung dieses Aktionsplans wurde die „Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel“ gegründet.

Die AfD-Fraktion will in einer Kleinen Anfrage (21/1131) von der Bundesregierung nun wissen, wie viele Betroffene sich in den Jahren 2020 bis 2024 an die „Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel“ gewandt haben und ob die Bundesregierung den „Nationalen Aktionsplan gegen Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit“ weiterhin anerkennt.