Gewaltdelikte in Bezug auf Bahnhöfe in Baden-Württemberg
Berlin: (hib/STO) Über die Zahl der in Bezug auf Bahnhöfe und Züge in Baden-Württemberg durch die Bundespolizei im ersten Halbjahr 2025 erfassten Gewaltdelikte und weiteren Straftaten berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/1581) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/1342). Danach wurden laut der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei in den ersten sechs Monaten dieses Jahres in Bezug auf Bahnhöfe und Züge in Baden-Württemberg 1.496 Gewaltdelikte, 80 Sexualdelikte. 71 Waffendelikte, 1.232 Eigentumsdelikte und 433 Betäubungsmitteldelikte registriert.
Bei den genannten Gewaltdelikten beläuft sich die Zahl der tatverdächtigen deutschen Staatsbürger den Angaben zufolge auf 363 und die der nichtdeutschen Tatverdächtigen auf 371, während 295 Tatverdächtige unbekannt waren und bei 18 die Staatsangehörigkeit ungeklärt blieb. Bei den Sexualdelikten wurden laut Vorlage neben 41 unbekannten Tatverdächtigen 17 deutsche und 22 nichtdeutsche Tatverdächtige registriert; bei einer Person war die Staatsangehörigkeit ungeklärt. Bei den Waffendelikten verzeichnet die Statistik 42 deutsche und 30 nichtdeutsche Tatverdächtige.
Die Zahl der unbekannten Tatverdächtigen bei den Eigentumsdelikten wird in der Antwort mit 705 angegeben, die der deutschen Tatverdächtigen mit 227 und die der nichtdeutschen mit 374 bei zehn mit ungeklärter Staatsangehörigkeit. Bei den Betäubungsmitteldelikten wird die Zahl unbekannter Tatverdächtiger auf zehn beziffert, die der deutschen Tatverdächtigen auf 226 und die der nichtdeutschen auf 162, wie aus der Antwort ferner hervorgeht; die Zahl der Tatverdächtigen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit lag hier bei vier. Die genannten Zahlen können sich laut Vorlage „aufgrund von Nacherfassungen oder notwendigen Maßnahmen zur Qualitätssicherung auch zukünftig geringfügig ändern“.