23.09.2025 Auswärtiges — Kleine Anfrage — hib 439/2025

Linke thematisiert Abwurf von Hilfsgütern über Gaza

Berlin: (hib/AHE) Nach dem Abwurf von Hilfsgütern über Gaza („Airdrop“) erkundigt sich die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (21/1528). Wie die Fragesteller darin schreiben, gelangen Hilfsgüter nach Gaza auch per internationaler Luftunterstützung, an der sich die Bundeswehr mit zwei Transportflugzeugen beteiligt.

Allerdings würden Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz und Plan International diesen Weg der Hilfslieferung scharf kritisieren: Die Abwürfe „gelten als kostenintensiv, ineffektiv und werden vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen nur dann eingesetzt, wenn alle anderen Wege blockiert sind“.

Die Bundesregierung soll unter anderem Auskunft geben, welche Gründe für die Lieferung von Hilfsgütern per „Airdrop“ im Vergleich zur Lieferung über den Land- oder Seeweg sprechen. Außerdem fragen die Abgeordneten, wie viele Tonnen an Hilfsgütern insgesamt per Luft geliefert werden, wie sichergestellt wird, dass die Hilfen gerecht verteilt werden und ob eine ausreichende Versorgung der Zivilbevölkerung in Gaza gewährleistet ist.