25.09.2025 Gesundheit — Antwort — hib 446/2025

Gefahren durch Hitze in der Gesundheitsversorgung

Berlin: (hib/PK) Hitze kann nach Einschätzung der Bundesregierung bei der stationären Versorgung eine Gesundheitsgefahr darstellen, weil geschwächte und kranke Patienten sowie das Personal besonders anfällig für hitzebedingte Erkrankungen sind. Hitze könne die Genesung negativ beeinflussen und den Körper zusätzlich schwächen, heißt es in der Antwort (21/1731) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/1008) der Linksfraktion.

Zu den Risiken zählen den Angaben zufolge insbesondere Hitzschlag und Hitzeerschöpfung, Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen und eine Verschlimmerung bestehender Vorerkrankungen.

Die baulichen Voraussetzungen der Krankenhäuser seien heterogen und damit auch die Bedarfe bei Hitze, heißt es in der Antwort weiter. Die bedarfsgerechte Analyse, Planung und Ausführung von Hitzeschutzvorkehrungen liege in der Hoheit des jeweiligen Einrichtungsträgers, die Planungshoheit bei den Ländern.

Die Bundesregierung fördere Modellvorhaben zur Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen. Zudem unterstütze das Zentrum Klimaanpassung (ZKA) die Städte und Gemeinden sowie die Träger sozialer Einrichtungen bei der Identifizierung, Planung und Umsetzung von Anpassungen, auch beim Hitzeschutz.