28.10.2025 Verkehr — Kleine Anfrage — hib 550/2025

Grüne thematisieren Bewirtschaftung des Edersees

Berlin: (hib/HAU) Zur Bewirtschaftung des Edersees hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Kleine Anfrage (21/2318) vorgelegt. Der Edersee sei Teil der Eder, die über die Fulda mit anderen Flüssen wie der Weser verbunden sei, schreiben die Abgeordneten. In diesem Zusammenhang diene der Edersee seit der Fertigstellung der Staumauer im Jahr 1914 als Stausee, „der den Wasserstand der Fulda reguliert und damit indirekt die Schifffahrt auf der Weser unterstützt“. Bei starkem Regen könne der See auch überschüssiges Wasser speichern und somit das Hochwasserrisiko entlang von Eder und Fulda reduzieren.

Des Weiteren spiele der Edersee eine zentrale Rolle für den Tourismus in der Region, der in den letzten Jahrzehnten eine immer größere Bedeutung bekommen habe, schreiben die Grünen. Als einer der größten Stauseen Deutschlands biete er eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten.

Von der Bundesregierung will die Fraktion nun wissen, welche Bedeutung der Edersee aus ihrer Sicht für den Hochwasserschutz der Region hat, wie sich die Anzahl der Binnenschiffe auf der Weser im Verlauf der letzten 15 Jahre entwickelt hat und welche Wassertiefe diese Binnenschiffe benötigen. Ob das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser (WSA) bei der Abgabe des Wassers aus dem Edersee im Blick hat, dass der Wasserpegel im Edersee ausreichend ist, damit das Edersee Kraftwerk weiterhin Strom erzeugen kann, interessiert die Abgeordneten ebenfalls. Gefragt wird auch, ob es aus Sicht der Bundesregierung wichtiger ist, den Wasserpegel der Weser oder den Wasserpegel im Edersee konstant zu halten.