Bericht: Deutschland verliert an Innovationsfähigkeit
Berlin: (hib/NKI) Deutschland hat im internationalen Vergleich im Bereich Innovationen zwar nach wie vor eine starke Stellung, verliert aber an Boden. Das geht aus dem Bericht über die Programme zur Innovations- und Technologieförderung im Mittelstand, insbesondere über die Entwicklung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) für das Jahr 2024 hervor, der nun als Unterrichtung (21/2695) der Bundesregierung vorliegt.
So habe der Innovationsindikator 2024, den der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gemeinsam mit der Unternehmensberatung Roland Berger sowie den Forschungsinstituten Fraunhofer ISI und dem ZEW veröffentlicht hat, ergeben, dass Deutschland im Vergleich mit 35 Volkswirtschaften nur noch auf Rang zwölf lande. Vor diesem Hintergrund wolle das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) seine Innovationspolitik auf die themen- und technologieoffenen Programme zur Förderung von Innovationen ausrichten. Dabei handele es sich um Förderinstrumente, die vor allem Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und Startups auf ihrem Weg „von der Idee zum Markterfolg“ begleiten und unterstützten. Die Bundesregierung habe sich in ihrem Koalitionsvertrag für die 21. Legislaturperiode zum Ziel gesetzt, die Bedingungen für eine wettbewerbsfähige und wachsende Volkswirtschaft zu schaffen und möchte dabei insbesondere auch Innovationen fördern.