11.11.2025 Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend — Antwort — hib 602/2025

Ressortübergreifende Gleichstellungspolitik bleibt ein Ziel

Berlin: (hib/CHE) Die Förderrichtlinien des Kinder- und Jugendplans (KJP) verpflichten die über den KJP geförderte Kinder- und Jugendarbeit zu geschlechtersensibler und geschlechterreflektierender Arbeit. Das betont die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/2532) auf eine Kleine Anfrage (21/2309) der Fraktion Die Linke, in der diese nach dem Stellenwert gendersensibler Jugendarbeit gefragt hatte. Wie die Regierung weiter ausführt, hätten die Träger im Bereich der Jugendsozialarbeit einen fachspezifischen Gestaltungsspielraum und setzten Schwerpunkte, welche Aktivitäten sie für welche Zielgruppe anbieten. „Die Einzelvorhaben und -projekte der Träger werden seitens des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) statistisch nicht in aggregierbarer Weise erfasst“, heißt es in der Antwort.

Darin bekräftigt die Regierung außerdem, an einer ressortübergreifenden Gleichstellungspolitik festhalten zu wollen. Dazu werde gerade eine Taskforce Gleichstellung eingerichtet. Auch die Einsamkeitsstrategie der Vorgängerregierung werde fortgeführt und die Arbeit bestehender Netzwerke unterstützt.