Bundesregierung will Gelder für die ESA erhöhen
Berlin: (hib/DES) Bei der Ende November stattfindenden ESA-Ministerratskonferenz in Bremen möchte die Bundesregierung entsprechend ihres Koalitionsvertrages die Gelder für die ESA erhöhen und plant, sich in allen Programmbereichen finanziell zu beteiligen. Inhaltlich will sie den Fokus auf den „Erhalt und Ausbau technologischer Spitzenpositionen“ sowie „die Einleitung des Paradigmenwechsels hin zu wettbewerblichen, nutzer- und anwendungsorientierten Ansätzen bei den Startdienstleistungen“ legen. Dies antwortet die Bundesregierung (21/2796) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/2004).
Insgesamt lege die Bundesregierung beim Thema Raumfahrt einen Schwerpunkt auf „die Entwicklung und den Ausbau von Startfähigkeiten für alle Nutzlastklassen und Anwendungsfälle“. Denn ein unabhängiger Zugang zum All ist laut Antwort „Grundvoraussetzung für den Aufbau, den Betrieb und die Weiterentwicklung ausnahmslos aller Elemente einer resilienten Weltrauminfrastruktur“.
Derzeit befinde sich die Integration des Raumfahrtbereichs in das BMFTR in seiner finalen Umsetzung. Ob die Raumfahrtstrategie der Bundesregierung neu aufgesetzt werde, entscheide sich nach dem Abschluss dieses Integrationsprozesses, heißt es in der Antwort. Die in der Antwort genannten geplanten Ausgaben für Raumfahrt in den kommenden vier Jahren beruhen noch auf dem Regierungsentwurf 2026 und beziehen Änderungen aus der Bereinigungssitzung nicht mit ein.