Entwicklung der Teilnehmerzahlen bei Ansitzdrückjagden
Berlin: (hib/NKI) Die Entwicklung der Teilnehmerzahlen im Bereich der Liegenschaften der Bundesforstbetriebe bei sogenannten Ansitzdrückjagden - bei denen ein oder mehrere Jäger das Wild schießen, und bei der im Gegensatz zur Bewegungsjagden dem Schützen die Tiere nicht von Treibern oder Hunden zugetrieben werden - ist Thema einer Kleinen Anfrage (21/2744) der AfD-Fraktion.
Die Fragesteller halten es in diesem Zusammenhang für wichtig, die genannten kritischen Aspekte, die insbesondere mit größeren Ansitzdrückjagden verbunden sein könnten, näher zu hinterfragen und zu analysieren.
Die Abgeordneten wollen von der Bundesregierung unter anderem wissen, wie sich die Teilnehmerzahlen bei gemeinschaftlichen Ansitzdrückjagden in den letzten 20 Jahren im Bereich der Liegenschaften der Bundesforstbetriebe entwickelt haben, und ob es bei der Vermarktung von Wildbret, das im Rahmen von Ansitzdrückjagden erlegt wurde, im Vergleich zu dem im Rahmen von Einzelansitzen erlegten Wild in den letzten zehn Jahren zu einer geringeren Nachfrage oder zu Preisabschlägen gekommen ist.