Fragen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz
Berlin: (hib/PK) Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) ist Thema einer Kleinen Anfrage (21/2860) der Grünen-Fraktion. Die Wirtschaft sei branchenübergreifend auf die Fach- und Arbeitskräfteeinwanderung angewiesen. Das Institut der deutschen Wirtschaft habe im August 2024 prognostiziert, dass 2027 rund 37.000 Stellen im Verkauf unbesetzt bleiben, mehr als 27.000 in der Kinderbetreuung und mehr als 22.000 in der Sozialarbeit und Pädagogik. Auch in der Gesundheits- und Krankenpflege sei mit mehr als 20.000 unbesetzten Stellen zu rechnen, heißt es in der Anfrage.
Die Ampelkoalition habe wichtige Regelungen auf den Weg gebracht, etwa 2023 mit der Reform des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes. Dabei seien zahlreiche neue Möglichkeiten geschaffen worden, um Deutschland als Einwanderungsland für Fach- und Arbeitskräfte attraktiver zu machen, Hürden abzubauen und Bürokratie zu reduzieren.
Die Abgeordneten wollen von der Bundesregierung unter anderem wissen, ob die Absenkung des erforderlichen Mindestgehalts zu einem Anstieg der erteilten Aufenthaltstitel Blaue Karte EU geführt hat.