Humanitäre Hilfe für Opfer des Kriegs im Sudan
Berlin: (hib/AHE) Die Bundesregierung betrachtet Sudan als das Land „mit der größten humanitären Krise weltweit“. Wie sie in der Antwort (21/2847) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/2322) weiter schreibt, ist Deutschland einer der größten Unterstützer im Kampf gegen die humanitäre Katastrophe durch den Krieg im Sudan und bei den Folgen in den Nachbarländern.
Bisher seien mehr als 141 Millionen Euro humanitäre Hilfe aus Deutschland für den Sudan und die Nachbarländer im Jahr 2025 geflossen. Zudem gebe es ein laufendes Programmportfolio des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Sudan in Höhe von rund 500 Millionen Euro.
„Die Bundesregierung setzt sich bilateral, im Rahmen der EU und der Vereinten Nationen (VN) intensiv für einen Waffenstillstand, einen sofortigen und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe und einen zivilen Übergangsprozess ein.“ Sie verweist unter anderem auf den von ihr unterstützten Quad-Friedensplan Ägyptens, Saudi-Arabiens, der USA und der Vereinigten Arabischen Emirate sowie auf ebenfalls von ihr unterstützte EU-Sanktionen gegen Vertreter der Konfliktparteien im Sudan.