28.11.2025 Arbeit und Soziales — Antwort — hib 652/2025

Zeitumstellungen und Unfallzahlen

Berlin: (hib/STO) Um etwaige Auswirkungen der Umstellungen auf Sommerzeit oder auf Normalzeit („Winterzeit“) auf die Zahl von Arbeits- und Wegeunfällen geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/2896) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/2023). Danach ergeben die statistischen Daten „keine Befunde zu zusätzlichen Arbeits- und Wegeunfällen, die den Umstellungen auf Sommerzeit oder auf Normalzeit zuzuordnen wären“.

Grundsätzlich seien kurzfristige Beeinträchtigungen des Schlaf-Wach-Rhythmus wissenschaftlich gut belegt, führt die Bundesregierung weiter aus. Diese führten jedoch nicht nachweisbar zu einem signifikanten Anstieg von Arbeits- oder Wegeunfällen. Für das Verkehrsunfallgeschehen, insbesondere im November, aber teils auch im März/April, seien darüber hinaus auch die entsprechenden Rahmenbedingungen wie Licht- und Witterungsverhältnisse (beispielsweise frühere Dunkelheit, Frost, früher oder später Schneefall) von zentraler Bedeutung.