Möglichst effektive Jagd in Bundesforsten
Berlin: (hib/HLE) In Bundesforsten wird die Jagd möglichst effektiv und effizient organisiert und auf Grundlage neuester wildbiologischer und ökologischer Erkenntnisse sowie unter Berücksichtigung der jeweiligen Nutzererfordernisse durchgeführt. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/2948) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/2744) mit, die sich nach Auswirkungen von größeren Ansitzdrückjagden auf Tierschutzaspekte und Wildbretqualität im Bereich der Liegenschaften der Bundesforstbetriebe erkundigt hatte. Nach Angaben der Bundesregierung spielen betriebswirtschaftliche Gründe eine weit untergeordnete Rolle und beeinflussten auch nicht die Jagdmethode. Wie es in der Antwort weiter heißt, trägt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mit ihrer Sparte Bundesforst die Verantwortung für 17 Bundesforstbetriebe. Bei Ansitzdrückjagden in den Bundesforstbetrieben habe in den letzten 20 Jahren eine konstante Anzahl an Personen teilgenommen. Eine Aufschlüsselung nach einzelnen Bundesforstbetrieben werde nicht vorgehalten. Die Bundesforstbetriebe beteiligten neben ortskundigen Jägern unter anderem auch Angehörige der Bundeswehr und Gaststreitkräfte an Jagden, da es häufig eine militärische Nutzung der Liegenschaften gebe.
Auf die Frage nach der Wildbretqualität heißt es in der Antwort, Auswertungen über Wildbretqualität unter Berücksichtigung der Jagdmethode lägen nicht vor. „Die Bundesforstbetriebe legen aber großen Wert darauf, dass nicht nur waidgerecht, sondern auch so gejagt wird, dass das Wildbret als hochwertiges Lebensmittel bestmöglich vermarktet werden kann“, schreibt die Bundesregierung.