12.12.2025 Gesundheit — Unterrichtung — hib 695/2025

Vor allem Frauen nutzen Videosprechstunden

Berlin: (hib/PK) Der Bericht des Bewertungsausschusses und des ergänzenden Bewertungsausschusses zur telemedizinischen Leistungserbringung im Einheitlichen Bewertungsmaßstab für das Berichtsjahr 2023 liegt als Unterrichtung (21/3235) der Bundesregierung vor. In dem Bericht geht es beispielsweise um Videosprechstunden, das Telemonitoring bei Patienten mit Herzinsuffizienz, die elektronische Patientenakte (ePA) oder Digitale Gesundheitsanwendungen.

Wie aus dem Bericht hervorgeht, wurde 2023 bei rund 900.000 Versicherten eine Videosprechstunde genutzt. Das waren etwa 100.000 Versicherte weniger als 2022. Die Zahl der Behandlungsfälle, in denen eine Videosprechstunde zum Einsatz kam, blieb mit etwa 1,5 Millionen annähernd gleich.

Die Anzahl der Videosprechstunden im hausärztlichen Versorgungsbereich stieg den Angaben zufolge auf mehr als 900.000. Damit gab es mit einem Anteil von 41 Prozent an allen Videosprechstunden erstmals mehr hausärztliche als psychotherapeutische Videosprechstunden (40 Prozent).

Versicherte, die Videosprechstunden in Anspruch nahmen, waren laut dem Bericht überdurchschnittlich im jüngeren Erwachsenalter und mehrheitlich weiblich. So wurden rund 50 Prozent der Videosprechstunden von Versicherten zwischen20 und 39 Jahren und insgesamt 60 Prozent der Videosprechstunden von Frauen in Anspruch genommen.