Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin
Berlin: (hib/PK) Möglichkeiten und Grenzen der Reproduktionsmedizin lautet das Thema einer Kleinen Anfrage (21/3164) der AfD-Fraktion. Es gebe Indizien dafür, dass eine verstärkte Unterstützung der Reproduktionsmedizin die dramatische demografische Situation Deutschlands in einem zwar nicht entscheidenden, aber doch relevanten Maß entschärfen könnte, heißt es in der Anfrage.
Diese Auffassung werde auch in anderen Ländern vertreten, wie beispielsweise Umfragen in Ungarn und Polen deutlich machten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sei weltweit jeder Sechste dauerhaft oder zeitweise in seinem Leben von Unfruchtbarkeit (Infertilität) betroffen.
Die Abgeordneten wollen von der Bundesregierung wissen, welche Einrichtungen mit welchem Personalbestand forschen, um die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin zu vergrößern sowie Risiken zu vermindern.