Baulicher Zustand der THW-Standorte
Berlin: (hib/STO) Um den baulichen Zustand der Standorte des Technischen Hilfswerks (THW) geht es in der Antwort der Bundesregierung (21/3244) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/2957). Danach haben etwa 70 Prozent der bundesweit rund 750 THW-Standorte „Bedarf an einer Neuunterbringung oder einem Umbau beziehungsweise einer Erweiterung“.
Das THW setze eine Vielzahl von Baumaßnahmen um und werde diesen Prozess weiter intensivieren, schreibt die Bundesregierung ferner. Dies geschieht den Angaben zufolge in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), von der der Liegenschaftsbestand des THW verwaltet wird.
Im Rahmen eines Bauprogrammes würden zahlreiche THW-Liegenschaften ertüchtigt oder durch Neubauten ersetzt, heißt es in der Antwort des Weiteren. Danach wurde vom Haushaltsausschuss des Bundestages im Rahmen der Bereinigungssitzung am 13. November 2025 beschlossen, „dem THW für 2026 weitere 86 Millionen Euro sowie ab 2027 zusätzliche 2,7 Milliarden Euro Verpflichtungsermächtigungen für dringend notwendige Baumaßnahmen im THW in den kommenden drei Jahrzehnten bereitzustellen“.