Kühlschrankförderung in Kolumbien
Berlin: (hib/SAS) Zwischen 2019 und 2024 hat die Bundesregierung für ein Projekt zur Förderung klima- und umweltfreundlicher Kühlgeräte in Kolumbien Gelder in Höhe von rund 4,33 Millionen Euro bereitgestellt. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/3624) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/3259) hervor. Projektauftrageber war der Antwort zufolge die Mitigation Action Facility (ehemals NAMA Faciliy) , eine Multigeberinitiative, an der Deutschland als eines der Geberländer beteiligt ist.
Das Projekt „Colombian NAMA for the domestic refrigeration sector“ habe ein Gesamtvolumen von neun Millionen Euro gehabt, schreibt die Bundesregierung. Die restlichen Projektkosten seien durch die dänische Regierung kofinanziert worden.
In der Antwort erklärt die Bundesregierung, dass Maßnahmen zum Aufbau eines klimafreundlichen Kühlgerätesektors ein „geeignetes Instrument der deutschen Entwicklungs- und Klimapolitik“ seien. Durch den Austausch alter, ineffizienter Kühlgeräte in Ländern wie Kolumbien ließen sich Treibhausgasemissionen zu „geringen Vermeidungskosten“ reduzieren. Gleichwohl sei die Kühlgeräteförderung kein Schwerpunkt der deutschen Entwicklungs- oder Klimapolitik.